Kunststoffe und ihre Gefahren

Passauer Neue Presse Ausgabe A vom Montag 9. Oktober 2017

Kunststoffe sind aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Überall ist der bunte Alleskönner „Plastik“ präsent. Welche Auswirkungen das auf die Umwelt hat, zeigte Umweltreferentin Marianne Wolf (Mitte) von der Beratungsstelle Passau des Verbraucher Service Bayern im KDFB auf Einladung des Schwerhörigenvereins. Im Durchschnitt verbraucht jeder Mensch in Deutschland 117 Kilogramm Kunststoff im Jahr. 450 Jahre können vergehen bis diese Stoffe vollständig zersetzt werden. So schwimmt an manchen Stellen im Meer inzwischen sechsmal mehr Mikroplastik als Plankton. Fische und Vögel verwechseln die kleinen Plastikteile mit Nahrung und sterben. Trotzdem nimmt der Kunststoffmüll seit Jahren zu.
„Wir alle, vor allem der Gesetzgeber sowie die Industrie, sollten uns Gedanken machen, wie diese Stoffe vermieden oder zumindest eingedämmt werden können,“ appellierte die Referentin. Um Müll zu reduzieren sollte man offene Lebensmittel einkaufen, Einkauftaschen aus Stoff sowie Mehrwegsysteme nutzen.

Vorsitzende Conny Hager (r.) und Stellvertreter Edwin Zieringer (l.) dankten Marianne Wolff für diesen informativen Vortrag und überreichten ein Präsent.

Bilder vom zwanzigjährigen Jubiläum