Adventsstimmung bei den Schwerhörigen

Die Adventsfeier wurde in der Kirche St. Rupert in Salzweg mit einem Wortgottesdienst mit Pastoralreferent Gerhard Eckmüller eingestimmt. Mit einfühlsamen Worten sprach Eckmüller über den Sinn des Festes. Cornelia Hager hat die Lesung vorgetragen, Schwester Anneliese vom Kloster St. Nikola in Passau und Maria Glufke lasen die Fürbitten. Die musikalische Umrahmung übernahm Pastoralreferent Eckmüller mit seiner Gitarre und Gesang. Seit 2016 können die Schwerhörigen die neue Induktionslage in der Pfarrkirche nutzen. Gottesdienste und Andachten können nun entspannt und intensiv mit gefeiert werden.
Anschließend versammelten sich die Mitglieder und Freunde im Vereinslokal Spetzinger zum gemütlichen Beisammensein. Vorsitzende Conny Hager freute sich über die zahlreiche Teilnahme und dankte allen aktiven Helfern im Verein, ohne die eine solche Gemeinschaft nicht bestehen könne. Gewürdigt wurden auch die Spender und Spenderinnen von Torten, Kuchen und Plätzchen.
Pastoralreferent Gerhard Eckmüller bedankte sich für die Einladung zu dieser Adventsfeier und erzählte bei der Gelegenheit gleich eine heitere Kurzgeschichte. Die Hörgeschädigtenseelsorge der Diözese Regensburg hatte wieder Geschenk-Päckchen für die Senioren und ehrenamtlichen Mitarbeiter zur Verfügung gestellt. Conny Hager und Edwin Zieringer unterstützten Gerhard Eckmüller diese zu verteilen.
Mit der PowerPoint Präsentation erinnerten Edwin Zieringer und Conny Hager an die Veranstaltungen, Ausflüge, Ereignisse sowie das 20-jährige Jubiläum. Bei allen Veranstaltungen kommt die mobile Ringleitung bzw. der Ringschleifenkoffer zum Einsatz. Damit können die Hörgeräteträger ohne Probleme den Ansprachen und Vorführungen folgen.

Kunststoffe und ihre Gefahren

Passauer Neue Presse Ausgabe A vom Montag 9. Oktober 2017

Kunststoffe sind aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Überall ist der bunte Alleskönner „Plastik“ präsent. Welche Auswirkungen das auf die Umwelt hat, zeigte Umweltreferentin Marianne Wolf (Mitte) von der Beratungsstelle Passau des Verbraucher Service Bayern im KDFB auf Einladung des Schwerhörigenvereins. Im Durchschnitt verbraucht jeder Mensch in Deutschland 117 Kilogramm Kunststoff im Jahr. 450 Jahre können vergehen bis diese Stoffe vollständig zersetzt werden. So schwimmt an manchen Stellen im Meer inzwischen sechsmal mehr Mikroplastik als Plankton. Fische und Vögel verwechseln die kleinen Plastikteile mit Nahrung und sterben. Trotzdem nimmt der Kunststoffmüll seit Jahren zu.
„Wir alle, vor allem der Gesetzgeber sowie die Industrie, sollten uns Gedanken machen, wie diese Stoffe vermieden oder zumindest eingedämmt werden können,“ appellierte die Referentin. Um Müll zu reduzieren sollte man offene Lebensmittel einkaufen, Einkauftaschen aus Stoff sowie Mehrwegsysteme nutzen.

Vorsitzende Conny Hager (r.) und Stellvertreter Edwin Zieringer (l.) dankten Marianne Wolff für diesen informativen Vortrag und überreichten ein Präsent.

Bilder vom zwanzigjährigen Jubiläum